Dienstag, 6. November 2012

Dawn of the Freegold Age


Ich hatte Freunden versprochen, nach Beendigung der Lektüre der berühmtem ANOTHER-, FOA- und FOFOA-Posts eine Zusammenfassung zu Papier zu bringen. Das wird sich hinziehen: Das komfortable Offline-PDF (ohne FOFOA) besteht aus 400 Seiten ;) Außerdem: Solche Zusammenfassungen gibt es längst, und es ist für jeden Geschmack etwas dabei, von sehr kurz bis lang:
Die beiden letzten sind die kürzesten.

All diese Links (bis auf den letzten) finden sich auf der Randspalte von FOFOAs Blog unter »Links«.

FOFOA selbst formulierte in einer Mail an mich anschaulich, wie die Freegold-Automatik zustandekommt:

Gold sei wie ein unbeweglicher Berg, der von Tonnen des Fiat-Geldes zugeschneit worden sei und immer noch weiter zugeschneit werde. Kein Gold sei mehr sichtbar. Doch die Fiat-Schneebretter würden unweigerlich ins Rutschen kommen – und dann das Gold wieder freilegen. Zitat:
Freegold is simply the void left when the avalanche comes down.  Think of a snowpack on a mountain.  Its growing weight (it’s still snowing) and its melting connection with the mountain is the deterioration in the current system.  Gravity will bring it down even if we are all sound asleep at that time.  No consciousness required.  That’s how I see Freegold.  It is »what's left« when »what is« fails.  Freegold is the actual mountain once gravity brings the avalanche down.  The good parts of Freegold which seem to resemble something the collective consciousness would want to achieve anyway are a matter of perception.  They are not dependent upon collective conscious acceptance.  But if you think deeply about them and understand the forces behind them you will see how and why they will be readily accepted, embraced and then defended by the collective consciousness.
Gold wird, so interpretiere ich das Freegold-Konzept bislang, dann zurück(?)finden zu seiner ursprünglichen Größe und Funktion: wird dann kein Tauschmittel mehr sein (wie heute z.B. im Ölgeschäft), sondern alleinig Speichermedium für Vermögen (Ersparnisse). Kein Missbrauch mehr im Sinne einer Pseudo»währung«.

Sein Wert in Währung wird dann vielmehr vollkommen flexibel sein, »frei«: je nach Stärke und Umlaufgeschwindigkeit der jeweiligen Währung. Also keine staatlich verordnete Festsetzung mehr eines sog. »Goldstandards« (bis 1971 = 35$/oz). (Der Staat könnte theoretisch versuchen, solch einen Goldstandard neu festzusetzen: Aber er würde kläglich scheitern. Denn wenn niemand mehr dem Fiat-Geld und nur noch dem Gold als echten Wertspeicher vertraut, dann wird niemand mehr bereit sein, diesen Wert für einen Apple oder ein Ei herzugeben.)

Freegold wird wie von selbst »erscheinen«: wenn das Fiat-System zusammenbricht (= endgültig an Vertrauen verliert).

Was ich noch besser verstehen möchte (doch dazu braucht es mehr Lektüre, und »meine« Zusammenfassung mag dann auch kommen):

In der ersten Phase unmittelbar nach dem Crash wird Gold spottbillig werden (vielleicht aufgrund eines letzten Kraftaktes der Manipulation?) – aber nirgends mehr zu haben sein. Jeder, der halbwegs bei Verstand ist und nicht in allergrößter Not, wird es behalten und bewahren. Die Händler eingeschlossen.

Kurze Zeit später wird Gold explosionsartig seinen eigentlichen Wert einnehmen (in Dollar angeblich eine Verdreißigfachung; ca. 55.000 $/oz, in Euro eine Verzehnfachung, 14.000 €/oz): denjenigen echten Marktwert jedenfalls, für den der Markt bereit ist, sich von der einen oder anderen Unze zu trennen.

Ich wünsche Ihnen einen goldenen, sonnigen Herbst.

Nachtrag 7.11.2012: 

FOFOAs Originalformulierung eingefügt, kleinere stilistische Änderungen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen